Die Altlast Kesslergrube. Historie, Untersuchung, Gefährdungsabschätzung.
E. Schmidt
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E. Schmidt
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DE
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Berlin
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0942-3818
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ZLB: Kws 253 ZB 1236
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Abstract
Die ehemaligen Kiesgruben "Kessler" in Grenzach-Wyhlen unweit Basel wurden von ca. 1950 bis 1976 verfüllt und enthalten neben klassischen kommunalen und gewerblichen Abfällen auch Rückstände aus der chemischen und pharmazeutischen Produktion. Zur Detailuntersuchung wurde der unmittelbare Grundwasserabstrom anhand von Immissionspumpversuchen zu 100% erfasst. Basis der Gefährdungsabschätzung bildeten neben wissenschaftlichen GC/MS-Screenings auch selektive wirkungsbezogene Analysenverfahren und Ableitungen orientierender GFS-Werte für bislang nicht geregelte Spurenstoffe. Durch diese Untersuchungsstrategie konnte trotz einer sehr großen Stoffvielfalt mit annähernd 100-prozentiger Sicherheit ausgeschlossen werden, dass relevante Kontaminationen unentdeckt blieben. Die Altablagerungen müssen zum Schutz des Grundwassers saniert werden, stellen aber keine Gefährdung für bestehende Trinkwasserschutzzonen oder auf dem Direktpfad Boden-Mensch dar.
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Altlasten-Spektrum
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Nr. 6
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S. 205-210