"Ich mache jetzt hier einen Wachstumskern". Raumbindungsstrategien, Wissensmilieus und räumliche Profilbildungen in Berlin-Brandenburg (IRS-Fallstudie 2).

TH Zürich, NSL
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TH Zürich, NSL

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Zürich

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0521-3625

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ZLB: 4-Zs 2586
BBR: Z 2513
IFL: I 4087

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Abstract

Einerseits muss sich die "Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg" als Metropolraum im globalen und europäischen Städtesystem positionieren, indem sie ihr Alleinstellungsmerkmal hervorhebt. Andererseits ist diese Selbstbeschreibung auf der intraregionalen Ebene mit dem gravierenden Problem konfrontiert, die extrem heterogenen Teilräume in der Region zu integrieren. Die Analyse der in diesem Spannungsfeld angesiedelten Akteurskonstellationen erfolgt mit dem Konzept der KnowledgeScapes, das das Spektrum von "weichen" kaum finalisierten Wissensmilieus bis hin zu "harten", formell operierenden Wissensnetzwerken mit klar definierten strategischen Zielen und die dabei entstehenden unterschiedlichen Kooperationsfunktionen von Wissen untersucht. Aus dieser Perspektive werden Optionen öffnende wie hemmende Interaktionsmuster skizziert, um zu erklären, welche Strukturen der Koevolutionsprozess von räumlicher und wissensbasierter Entwicklung in Berlin-Brandenburg hervorgebracht hat. Die Autoren gehen dabei drei Fragen derMetropolraumentwicklung nach: einmal der Frage nach den Ingredienzen von "Sickiness", also der Doppelbegabung von Wissensorten, Kompetenzen anzuziehen und über typische Raumbindungsmuster sowie einen Mix von Näheformen und Attraktoren vor Ort zu halten. Die zweite Frage betrifft die Spielräume und Chancen individueller Akteure, Unternehmer, Ingenieure und Treiber, vor allem an suboptimalen Industriestandorten neue Produkte in Hochtechnologie-Nischen weltmarktfäig zu machen. Die dritte Frage fokussiert ein zentrales Problem dieses Metropolraums insgesamt, nämlich wie die extrem heterogenen Teilräume hier als ganzheitlicher, zukunftsfähiger Handlungsraum und zugleich als "Region des Wissens" zu branden sei.
This paper focuses on the international dynamics in knowledge milieus and knowledge networks as well as on strategies of self-description in the metropolitan region Berlin-Brandenburg. Considering that European and global competition between cities and regions is on the rise, new problems in creating concepts for spatial connectivity and embeddedness are developing for strategic alliances and public branding. The challenge for the actors in the three case studies presented here is to integrate the heterogeneous areas of the entire capital region of Berlin-Brandenburg with their different KnowledgeScapes into a joint vision. Different paths of transformation, regional development and aspects of place-making are debated. Our hypothesis is that in these disparities the idea of KnowledgeScapes in Berlin-Brandenburg will emerge.

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Nr. 178

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S. 22-36

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