Historisch-ökologische Untersuchungen an Stadtökotopen Lübecks. Floristisch- vegetationskundliche und bodenkundliche Untersuchungen unterschiedlich alter Stadtbereiche.

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Berlin

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ZLB: 91/4891

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DI

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Abstract

Es wird die These vertreten, daß zwischen dem Alter einer Siedlung und dem spontanen Vorkommen von Pflanzen Zusammenhänge bestehen. Die im Laufe der Zeit je nach Beschaffenheit der anthropogenen Nutzung einhergehende Veränderung der Standortbedingungen hat wesentlichen Einfluß auf die aktuelle Artenzusammensetzung eines Wuchsortes. "Ziel der Arbeit ist es zu untersuchen, inwieweit sich Pflanzenbestände und Böden von Flächen gleicher Nutzungsform in Abhängigkeit von Dauer bzw. Intensität der Nutzung unterscheiden. Der engen Verzahnung von Eigenschaften der Böden und Vorkommen von Pflanzenbeständen wird Rechnung getragen, indem die floristisch-vegetationskundlichen Erhebungen und die Profilbeschreibungen der Böden parallel auf denselben Standorten der Untersuchungsflächen durchgeführt werden. Der Vergleich der bodenkundlichen und floristisch-vegetationskundlichen Standortcharakterisierung umfaßt verschieden lange genutzte Hausgärten, Parkanlagen, Friedhöfe, Straßenränder und Bahnanlagen" (S. 13). Die Böden werden als "Langzeitgedächtnis der Standorte" betrachtet. sg/difu

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229 S.

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