Asyl suchen in Sachsen. Aus der Flucht in die kommunale Unterbringung. Sicherheit/Schutz/Menschenwürde.

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DE

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Leipzig

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In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Asylsuchenden wieder angestiegen. Nachdem über Jahre rückläufige Zahlen ankommender Flüchtlinge zur Schließung von zentralen Gemeinschaftsunterkünften in ganz Sachsen geführt haben, stehen die Kommunen nun vor einem akuten Unterbringungsproblem. In Leipzig wurden mit den zurückgehenden Zahlen bis 2004 drei Container-Einrichtungen geschlossen, eine weitere vormals Kaserne sollte mit Beschluß von Juni 2010 aufgehoben werden. Inzwischen weitgehend akzeptiert ist als Alternative zur Heimunterbringung die dezentrale Unterbringung in Wohnungen. Beschlüsse dazu gibt es in verschiedenen sächsischen Kreisen und Kommunen, allerdings hapert es bei der Umsetzung. Mit dem Bekenntnis zur dezentralen Unterbringung durch sächsisches Innenministerium, Sächsischen Städtetag und Landkreistag wird ein Schub zu mehr dezentraler Unterbringung erwartet. Die Diskussion um die Unterbringung Asylsuchender hat sich in den letzten Monaten deutlich ausgeweitet. Neben der strittigen Auseinandersetzung um mögliche Standorte für kleine oder große Gemeinschaftsunterbringung schwingen auch stets die Vorbehalte gegenüber der inhomogenen Gruppe der Unterzubringenden mit. Mit dieser Broschüre soll ein Überblick über den Umgang mit der Unterbringung von Asylsuchenden gegeben, aber auch weiteren Aspekten der Willkommenskultur beleuchtet werden.

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42 S.

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