Wandel der Wohnverhältnisse, Verhäuslichung der Vitalfunktionen, Verstädterung und siedlungsräumliche Gestaltungsmacht.

Franz Steiner Verl.
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Franz Steiner Verl.

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Stuttgart

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ZLB: Kws 100,2/160

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Abstract

Der Beitrag des deutschen Soziologen Peter Gleichmann (1932-2006), dessen Perspektive auf Urbanität von dem zentralen Begriff "Zivilisierung" im Sinne der Theorie zum Prozess der Zivilisation von Norbert Elias (1997) geprägt wurde, erschließt sich im Kontext der Rezeption der Theorie des Zivilisationsprozesses, die Fragen der Zivilisierung, d. h. Fremd- und Selbstkontrolle von Affekten, Emotionen und körperlichen Bedürfnissen aufwirft. Die Stadt kann demnach als Ort beschrieben werden, in dem die Verhäuslichung von Vitalfunktionen charakteristisch für das zivilisierte gesellschaftliche Leben ist. Der Text ist für das Problem der Urbanität deshalb von großer Bedeutung, weil damit die Frage der gesellschaftlichen Zivilisierung mit Urbanität in zweierlei Weise verflochten wird. Einerseits wirkt Urbanität auf gesellschaftliche Entwicklung durch die Vorhaltung von technischen Mitteln zur Fremd- und Selbstkontrolle. Andererseits bedingen die wandelnden gesellschaftlichen Normen die Art und Weise, wie Urbanität gelebt wird.

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113-126

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Basistexte Geographie; 2