Denkmalpflege - ein Mißverständnis?
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SEBI: 89/4545-4
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Abstract
Die Denkmalpflege hat es schwer, der Öffentlichkeit die Notwendigkeit der Substanzerhaltung deutlich zu machen. Immer wieder wird sie konfrontiert mit dem Versuch, den Konflikt zwischen Zeugnis- und Nutzwert auf der Ebene der Gestaltung zu lösen. Sie hat sich gar in die Rolle einer Gestaltungsinstanz drängen lassen und wird dadurch zum Problem für sich selbst und die moderne Architektur. Das erhebliche öffentliche Interesse, das ihr derzeit zuteil wird, erhält somit eine starke negative Komponente. Die Denkmalpflege gerät immer mehr in die Gefahr, als eine Spielart der "Postmoderne" mißverstanden zu werden. Wo früher nüchterne Kistenarchitektur denkbar war, ob im Geschäfts-, Büro- oder Wohnhausbau, da müssen heute Giebelchen, Erker, Ziegelverblendungen und Sprossenfenster her, wenn nicht eine alte Fassade zur Verfügung steht, hinter der man sich neu und funktionsgerecht einrichten kann. Die Beiträge in diesem Heft versuchen, die Denkmalpflege wieder auf ihren ursprünglichen Sinn zurückzuführen, und warnen vor einer historischen Unwirklichkeit. geh/difu
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Denkmalpflege, Baudenkmal, Gebäude, Architektur, Stadtsanierung, Bebauung, Stadtgeschichte, Baugeschichte, Stadterneuerung, Denkmalschutz
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Kiel: (1987), 117 S., Abb.
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Denkmalpflege, Baudenkmal, Gebäude, Architektur, Stadtsanierung, Bebauung, Stadtgeschichte, Baugeschichte, Stadterneuerung, Denkmalschutz
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Schriftenreihe des Städtebundes Schleswig-Holstein; 14