Der gezähmte Blick. Zum Wandel des Diskurses über "Raum" und "Region" in humangeographischen Forschungsansätzen des ausgehenden 20. Jahrhunderts.

Selbstverl.
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Leipzig

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ZLB: 2003/217-4
IFL: I 1442 - 55

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DI

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Abstract

Die wissenschaftstheoretisch orientierte Arbeit nimmt zwei für die Geographie der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts identitätstiftende und symbolische Kategorien, "Raum" und "Region", als Leitbegriffe, um zu untersuchen, was denn mit ihnen beobachtet werden kann und soll. Raumkonzepte werden daraufhin untersucht, welche Aspekte gesellschaftlicher Wirklichkeit mit ihnen hervorgehoben und analysiert werden. Eine intensive Auseinandersetzung wird mit verschiedenen Konzeptionen zu "Raum als gesellschaftliche Räumlichkeit" und mit dem Ansatz der Sozialgeographie geführt. Die wesentlichen Stränge des Raumdiskurses werden herausgearbeitet und systematisiert. Ein weiteres Kapitel konzentriert sich mit der Analyse der Regionskonzepte auf die Aspekte des Diskurses, in dem die Maßstäblichkeit der sozialen Beziehungen und des individuellen Handelns im Vordergrund stehen und verknüpft diese mit den Ergebnissen des "Raum-Kapitels". Abschließend erfolgt in einer Bilanzierung der Erkenntnisse eine Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Raum, Region und Repräsentation und dem Verhältnis von Raumsemantik und funktionaler Integration als dem wesentlichen Thema des aktuellen Theoriediskurses. goj/difu

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212 S.

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Beiträge zur Regionalen Geographie; 55