Thüringisch-hansische Wirtschafts- und Bündnisbeziehungen im Mittelalter. Vom Rheinischen Städtebund (1254) bis zur Kölner Konföderation (1367).
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SEBI: Zs 2236-6
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Abstract
Während sich Mühlhausen schon nach der Zerstörung der Reichsburg von 1256 dem 1254 gebildeten Rheinischen Städtebund anschloß, kam es in der Konfrontation mit Zentralgewalt und fürstlichen Kräften erst 1304/06 zur Bildung des Thüringer Dreistädtebundes mit Mühlhausen, Erfurt und Nordhausen. Dieser Zusammenschluß verbesserte ebenso wie der Übergang der Kaufmannshanse zur Städtehanse die Verteidigungsmöglichkeiten des Handels gegen feudale Übergriffe. Die seit Mitte des 13. Jahrhunderts urkundlichen Handelskontakte zwischen Thüringen und dem hansischen Einflußbereich konzentrierten sich auf Massenware wie Waid, Garne, Wolle, Hopfen und Getreide in die eine Richtung, Fisch und kostbare Pelze in die andere, Tuche in beide Regionen. Anders als den thüringischen Städten gelang es der Hanse, eine relativ selbständige politische Rolle von überregionaler Bedeutung zu übernehmen, die Kölner Konföderation von 1367 begründete dabei eine neue Entwicklungsstufe der Städtehanse. lt/difu
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Handel, Wirtschaftsbeziehung, Städtebund, Hanse, Landesgeschichte, Stadtgeschichte, Institutionengeschichte
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In: Wahl, Volker u. a.: Jahrbuch für Regionalgeschichte.Hrsg.: Sächsische Akademie der Wissenschaften, Historische Kommission, Weimar: (1978), S. 109-128, Lit.
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Handel, Wirtschaftsbeziehung, Städtebund, Hanse, Landesgeschichte, Stadtgeschichte, Institutionengeschichte
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Jahrbuch für Regionalgeschichte; 6