neue heimat. Das Gesicht der Bundesrepublik. Bauten und Projekte 1947-1985.
Dölling u. Galitz
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Dölling u. Galitz
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DE
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München
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ZLB: Kws 510/120
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SW
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Abstract
Die Neue Heimat hat zwischen 1947 und 1985 Hunderttausende von Wohnungen in der Bundesrepublik errichtet. Sie war der größte Wohnungsbaukonzern Europas. Nach dem Motto "Wir machen alles" baute sie auch Universitäten, Kongresszentren, Großkliniken, Hotels, Schulen, Ferien-, Einkaufs- und Sportzentren bis hin zum Fernsehturm und zur Seilbahn. Der Konzern prägte das Gesicht der Bundesrepublik nachhaltig - städtebaulich und architektonisch. Die Neue Heimat war Flaggschiff der gewerkschaftlichen Gemeinwirtschaft, die als Alternative zu einer strikt auf Profit bezogenen kapitalistischen Ökonomie gedacht war. Ihr Konzept war an sich überzeugend: Man bot sich als Generalunternehmer an, lieferte Komplettangebote und versprach niedrige Preise. In der Wiederaufbauzeit nach dem Krieg und im "goldenen Zeitalter" zwischen 1957 und 1973 verkörperte die Firma die Hoffnung auf ein besseres Leben für breite Bevölkerungsschichten - bis die sozialdemokratische Utopie ins Wanken geriet und die Firma in den 80er Jahren für die sprichwörtliche "1 DM" abgewickelt wurde. Das Buch ist die erste umfassende Dokumentation der wichtigsten Projekte der Neuen Heimat in Deutschland und im Ausland. Weitere Themen: Design und Ausstattung der Bauten und das Verhältnis des Konzerns zu den Medien. Eine Fülle unveröffentlichter Fotos und Pläne vermitteln einen in dieser Form bisher nicht möglichen Zugang zu einer der prägendsten Phasen unserer Geschichte.
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808 S.
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Schriftenreihe des Hamburgischen Architekturarchivs; 38