"Ich weiß, was es heißt, ein Emigrant zu sein!" Der Einfluss von Migrationserfahrungen italienischer Remigranten auf die Perzeption von Geflüchteten in Süditalien.

Weißensee
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Weißensee

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Berlin

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ZLB: Kws 25/188

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DI

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Crovena (Name geändert) ist ein kleines pittoreskes Dorf im Süden Kalabriens, dessen Einwohner auf eine lange Geschichte der Emigration und Remigration zurückblicken. Bereits zu Ende des 19. Jh. verließen sie Italien in Richtung Nordamerika und Australien. Später, ab Mitte der 1950er Jahre emigrierten sie als sog. Gastarbeiter nach Frankreich, Belgien oder Deutschland. Viele von ihnen schufen sich im Ausland eine neue Existenz, andere aber kehrten nach langen Jahren harter Arbeit in ihre Heimat zurück. Heute leben sie in Crovena Tür an Tür mit Menschen, die vor Krieg oder politischer Verfolgung, aber auch vor Armut und Perspektivlosigkeit fliehen mussten und in Italien um Asyl baten. Das Buch gibt, vor dem Hintergrund derzeitiger Debatten um Aufnahme und Unterbringung von Geflüchteten bzw. weit verbreiteten Ängsten vor ihnen einen Einblick in die Zusammenhänge zwischen eigenen (Migrations-) Erfahrungen und der Konstruktion des Fremden.

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121 S.

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Berliner Beiträge zur Ethnologie; 42