Social alliances and coalitions. The organizational underpinnings of democracy in West Germany.

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Berlin

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ZLB: 96/2540-4

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Soziale Allianzen und Koalitionen sind die Basis für die organisatorische Untermauerung der Demokratie in der alten Bundesrepublik Deutschland. Auf der Grundlage der Kombination von Theorien sozialer Integration (Tocqueville u.a.) und Konflikttheorien (Coser, Dahrendorf) wird die These vertreten, daß Demokratie beides braucht: Konflikt und Integration. Konfliktstrukturen bringen kollektive Identitäten und die Institutionalisierung und Organisierung von Interessen hervor. Erst auf dieser Grundlage kann Demokratie wichtige ihrer Funktionen erfüllen, insbesondere die institutionalisierte Konfliktlösung, politische Repräsentation und politische Integration. Empirisch wird diese These anhand der Analyse der Struktur und Dichte sozialer Partizipation und der Struktur des intermediären Systems untersucht. Es wird argumentiert und empirisch gezeigt, daß die organisatorischen Kapazitäten der Gesellschaft und der Grad der Institutionalisierung und Organisierung der Interessen einen positiven Beitrag zur Performanz der Demokratie in Deutschland leisten. Durch die sozialen Koalitionen und Allianzen ergeben sich klare Kanäle politischer Repräsentation von Interessen, was wiederum zu einer hohen Zufriedenheit mit der Demokratie beiträgt. difu

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29 S.

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Arbeitspapiere; FS III 96-204