Durchführung, Erfolg und rechtliche Grenzen der Bewährungsauflage bei Jugendlichen, dargestellt an der tatsächlichen Praxis im Landgerichtsbezirk Stuttgart 1954-1960.
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SEBI: 79/3924
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Zusammenfassung
Die Arbeit verschafft einen Überblick über die von 1954 bis 1960 verhängten Bewährungsauflagen gegen Jugendliche für den Bereich des Landesgerichtsbezirks Stuttgart und verdeutlicht daran (nach Erörterung der Rechtssituation der Bewährungsauflagen) die gesetzlichen, besonders aber die verfassungsrechtlichen Grenzen.Bei den untersuchten und aufgeführten Fällen stellt der Autor fest, daß sich die Auflagen hauptsächlich auf vier Gebiete beziehen.Besonders stark sind Heimeinweisungen vertreten, danach kommen Anweisungen, die die Regelung des Arbeitsverhältnisses bezwecken, und zuletzt Auflagen, die sich auf die Freizeit und finanziellen Angelegenheiten der Probanden beziehen.Sogenannte individuelle Auflagen, wie etwa die Anweisung, sich einer psychotherapeutischen Behandlung zu unterziehen, sind nur ganz selten erfolgt.Bei den insgesamt 2686 verhängten Auflagen stellt der Autor fest, daß 643 (23,94Prozent) aus den verschiedensten Gründen, vor allem aber wegen nicht hinreichender Bestimmtheit unzulässig waren. gf/difu
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Bewährungsauflage, Strafrecht, Rechtsprechung, Jugendlicher, Gesetzgebung, Soziographie, Verfassungsrecht
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Kiel: (1966), 235 S., Tab.; Lit.
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Bewährungsauflage, Strafrecht, Rechtsprechung, Jugendlicher, Gesetzgebung, Soziographie, Verfassungsrecht