Modell und Moloch. Berlin in der Wahrnehmung deutscher Politiker vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg.

Bouvier
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Bouvier

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Bonn

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ZLB: 94/829

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DI

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Abstract

Wenn man sich auf den Standpunkt stellt, Ansichten von Dingen seien die eigentlichen, wirkungsmächtigen Handlungsantriebe und Orientierungspunkte der Menschen, und wenn die Setzung von Symbolen Einstellungen zu prägen vermag, dann liegt es für den Historiker nahe, Berlin-Bilder festzustellen und zuanalysieren. Dadurch - so die zugrundeliegende Hypothese - können letztlich Aussagen getroffen werden über die vom späten Kaiserreich bis zum Ende des Dritten Reiches vorherrschenden Mentalitäten und Ideologien, über Reaktionsweisen auf den Prozeß der Modernisierung von Staat und Gesellschaft sowie speziell über Sinnstiftungsbemühungen der politischen Elite in einer Zeit des Wandels. Der Blick der Untersuchung richtet sich primär auf Ideologien und Mentalität unterschiedlicher Politiker bzw. der von ihnen repräsentierten und in Deutschland von 1890 bis 1933 relativ stabilen weltanschaulichen Gruppierungen. Es wird davon ausgegangen, daß die Erforschung der Berlin-Bilder Rückschlüsse zuläßt auf die in den weltanschaulichen Gruppierungen herrschenden Überzeugungen und Wertehierarchien. Quellen sind autobiographische Äußerungen führender Politiker und fiktionale Werke ausgewählter Großstadtschriftsteller. sg/difu

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380 S.

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