Sanierung einer Raumluftbelastung mit Naphthalin in einem Bürogebäude in Berlin. Ein Erfahrungsbericht.
E. Schmidt
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E. Schmidt
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DE
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Berlin
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0942-3818
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ZLB: 4-Zs 4691
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RE
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Abstract
In einem Bürogebäude ergaben Raumluftmessungen Naphthalin-Konzentrationen von bis zu 71 pg/m3 . Als Ursache der Verunreinigung wurde eine flächendeckende Teerkorkschicht im DG identifiziert. Zur Absenkung der Naphthalin-Konzentration in der Innenraumluft unter den empfohlenen Richtwert II wurden Sanierungsmaßnahmen eingeleitet. Die Beseitigung der Teerkorkdämmung als Schadstoff-Quelle war Voraussetzung für eine nachhaltige Sanierung. Für einen schnellen Sanierungserfolg sollten außerdem auch Abdichtungsmaßnahmen an der Deckenunterseite im 5. OG geplant werden. Zur Erkundung der Schadstoffgehalte in der Raumluft wurden Raumluftmessungen durchgeführt. Die Probenahme erfolgte nach den Richtlinien der EN ISO 16017-1. Die Ausführung der Rückbauarbeiten zur Entfernung der Schadstoffquelle wurde auf einer Fläche von ca. 2.500 qm in 6 Wochen vorgenommen. Zunächst wurden zwei Mustersanierungsvarianten als innenseitige Versiegelungsmaßnahmen der Geschossdeckenunterseite erprobt. Eine Variante beinhaltete die Abdichtung durch eine Sperrschichttapete und die zweite Variante einen Epoxidharzanstrich. Nach Auswertung der Ergebnisse wurde die erste Sanierungsvariante ausgewählt und abschnittsweise im gesamten Stockwerk durchgeführt. Der nachhaltige Erfolg dieser Sanierungsmaßnahme wurde mittels Raumluftuntersuchungen in Abständen von ca. 3 und ca. 6 Monaten nach Sanierungsabschluss verifiziert. Im Ergebnis lagen die Werte für Naphthalin in der Innenraumluft deutlich im einstelligen Mikrogramm Bereich und der Richtwert II wurde in allen untersuchten Räumen dauerhaft unterschritten.
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Altlasten-Spektrum
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Nr. 3
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S. 111-115