Multilaterale Kommunikation in Prozessen der Stadtentwicklung. Ausgewählte Fallstudien.

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Aachen

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EDOC

Abstract

Wenn Quartiers- oder Stadtentwicklungspläne aufgestellt oder bedeutsame Projekte vorbereitet werden, finden in der Regel umfassende Erörterungen mit vielen Beteiligten statt, z.B. mit verschiedensten Ämtern und Dezernaten der Verwaltung sowie den Eigenbetrieben der Kommunen, mit Behörden auf verschiedenen Ebenen, Gremien der lokalen Politik, mit Nachbarkommunen, Institutionen, Unternehmen, Verbänden, mit verschiedenen Fachöffentlichkeiten, Initiativen und Arbeitskreisen sowie mit der allgemeinen Stadtöffentlichkeit. Die Kommunikation mit und zwischen diesen verschiedenen Akteuren wird zudem vielfach differenziert nach Zielgruppen, Veranstaltungsformaten und Medien gestaltet und durch übergeordnete Kommunikationsstrategien zusammengehalten. Dieser kommunikativen Vielfalt wird das traditionelle bilaterale Bild (Stadt vs. Öffentlichkeit) nicht gerecht. Daher sprechen wir von multilateraler Kommunikation. In dem vorliegenden letzten Bericht zum multi|kom-Projekt werden zehn ausgewählte Fälle ausführlich dargestellt und im Querschnitt ausgewertet. Neben der Darstellung von Akteuren, Inhalten, und Prozessgestaltung geht es hier vor allem um Aspekte, die nur im Wege von vertiefenden Fallstudien zu erhellen sind: die Motive, Interessen und Ziele der Beteiligten sowie die Fragen nach Rahmenbedingungen, die Inhalt und Verlauf der Prozesse wesentlich prägten.

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211 S.

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PT-Materialien; 41