Mehr Arbeit durch weniger Recht? Chancen und Risiken der Arbeitsmarktflexibilisierung.
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SEBI: 90/3357
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Zusammenfassung
Bis Ende der 70er Jahre wurde das Verhältnis von "Arbeit und Recht" noch überwiegend unter dem Motto "Recht auf Arbeit" diskutiert. Seither haben sich angesichts anhaltend hoher Arbeitslosigkeit in der beschäftigungspolitischen Diskussion zunehmend Zweifel nicht nur im Hinblick auf eine absehbare Wiedererlangung der Vollbeschäftigung, sondern auch im Hinblick auf das wohlfahrtsstaatliche Steuerungspotential zur Erreichung dieses Zieles breitgemacht. Wohlfahrtsstaatliche Regulierungen des Arbeitsmarktes, wie sie während der 60er und frühen 70er Jahre weiter ausgebaut wurden, seien unter den seither veränderten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht mehr Garant, sondern zum Hemmnis einer an wohlfahrtsstaatlichen Zielen ausgerichteten Beschäftigungs- und Arbeitsmarktentwicklung geworden. Es wird die Forderung nach einer verstärkten "Flexibilisierung" und "De-Regulierung" des Arbeitsmarktes aus der Perspektive verschiedener Disziplinen (Ökonomie, Soziologie, Rechts- und Politikwissenschaften) kritisch untersucht und diskutiert. difu
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Arbeitszeit, Flexibilität, Deregulierung, Arbeitsrecht, Sozialpolitik, Sozialverträglichkeit, Arbeit, Wirtschaft, Arbeitsmarkt
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Berlin: Sigma (1990), 303 S., Tab.; Lit.
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Arbeitszeit, Flexibilität, Deregulierung, Arbeitsrecht, Sozialpolitik, Sozialverträglichkeit, Arbeit, Wirtschaft, Arbeitsmarkt