Die jüdische Gemeinde in der Stadt Göttingen von den Anfängen bis zur Emanzipation.

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SEBI: Ser 723-10

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Durch Auswertung von Archivmaterialien konnte die Geschichte der Göttinger Juden ab 1289 bis zur Zeit der Emanzipation, die in Deutschland seit 1848 erfolgte, ziemlich lückenlos gewonnen werden.Das Schicksal der jüdischen Gemeinde verlief ähnlich wie in ganz Mitteleuropa begrenztes Judenschutzrecht, Verfolgung, Austreibungen, Auflösung der Gemeinde und mühsame Neubildungen.Die von Frankreich bereits ab 1791 ausgehende Judenemanzipation brachte auch nach der Errichtung des Königreiches Westphalen 1807 die Göttinger Juden in den Genuß der vollen bürgerlichen Rechte, allerdings wurde diese Phase 1813 nach dem Zusammenbruch des Napoleonischen Reiches wieder beendet.Erst 1842 änderten sich die Verhältnisse, als die jüdischen Gemeinden das Korporationsrecht erhielten und sich zu leistungsfähigeren Synagogengemeinden zusammenschlossen.Damit waren die Voraussetzungen geschaffen, die es in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts der stark wachsenden jüdischen Gemeinde ermöglichten, die kirchlichen und schulischen Aufgaben besser und großzügiger zu lösen.

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Jude, Kulturgeschichte, Judentum, Jüdische Gemeinde, Emanzipation, Ortsgeschichte, Institutionengeschichte, Geschichte

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Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht (1973) 143 S., Abb.; Lit.(phil.Diss.; Göttingen 1973)

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Jude, Kulturgeschichte, Judentum, Jüdische Gemeinde, Emanzipation, Ortsgeschichte, Institutionengeschichte, Geschichte

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Studien zur Geschichte der Stadt Göttingen; 10