Brain drain in Mecklenburg-Vorpommern. Ein vorübergehendes Phänomen im Zuge der sozioökonomischen Aufholjagd?
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DE
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Rostock
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1430-0524
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ZLB: 98/1357-4
BBR: Y 1032/10
IfL: 1997 B 358 - 10
BBR: Y 1032/10
IfL: 1997 B 358 - 10
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Abstract
Anlaß zur Untersuchung über die Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte gab die Hoffnung, mit dem Bau der A20 der Randlage Mecklenburg-Vorpommerns entgegenzuwirken und die Abwanderung aufzuhalten. Konkret geht es um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Wachstumspotentiale, kleinräumige Disparitäten und die Auswirkungen der Autobahn auf die Teilregionen. Es wird festgestellt, daß eine dynamische Entwicklung nur in wenigen Agglomerationen mit administrativen Dienstleistungen zu erwarten ist. Aufgrund der schwachen Urbanisierung wird Wachstum hauptsächlich auf die urbanen Kernregionen und deren Umland beschränkt bleiben und den Verlust von Arbeitsplätzen im ländlichen Gebiet nicht kompensieren können. Auch der Hoffnungsträger Tourismus wird angesichts der saisonalen Schwankungen und der großen Konkurrenz nur begrenzt Wachstumspotentiale liefern. Während die verkehrstechnische Anbindung der Seehäfen notwendig ist, birgt die Anbindung an die norddeutschen Ballungszentren die Gefahr des Auspendelns und Abwanderns. Mit der Verbesserung der Erreichbarkeit durch den Bau von Hochgeschwindigkeitsstrecken nehmen auch die internationale und überregionale Konkurrenz zu. eh/difu
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94 S.
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Rostocker Arbeitspapiere zu Wirtschaftsentwicklung und Human Resource Development; 10