Leerstand nutzen. Perspektivenwechsel im Umgang mit dem strukturellen Wohnungsleerstand in ostdeutschen Gründerzeitgebieten.

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DE

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Dresden

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ZLB: Kws 112/30

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DI

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Zusammenfassung

In vielen ostdeutschen Städten zeichnet sich in gründerzeitlichen Ensembles - trotz enormer Sanierungserfolge in den letzten zwei Jahrzehnten - ein anhaltender Handlungsbedarf ab. Angesichts der stadträumlichen Lage, des hohen baukulturellen Wertes und der günstigen Voraussetzungen, um die Folgen des Klimawandels zu mindern, sind die langfristige Erhaltung und Nutzung der Gründerzeitquartiere von großer Bedeutung. Die Arbeit untersucht neue Strategien im Umgang mit Gründerzeitquartieren und neue Nutzungstypen, die sich in länger leer stehenden Gebäuden etabliert haben. Den Schwerpunkt bildet hierbei das Projekt "Probewohnen in Görlitz" (2008-2010). Strategische Vorteile eines strukturellen Wohnungsleerstandes für Stadtpolitik und Wohnungseigentümer finden besondere Beachtung. Die Arbeit zeigt die Wirkungszusammenhänge zwischen spezifischer Ausgangslage in den betrachteten Gründerzeitquartieren, verfolgten Handlungsansätzen und stadträumlichen Auswirkungen auf und leitet Empfehlungen für die zukünftige Entwicklung von gründerzeitlichen Ensembles in ostdeutschen Städten ab.

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339 S.

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