Beerdigungen und Friedhöfe im 19. Jahrhundert in Münster, dargestellt anhand von Verordnungen und Archivalien.

Coppenrath
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Münster

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ZLB: 93/3461

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DI
S

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Abstract

Im Rahmen der Mentalitätsforschung behandelt die Untersuchung an diesem besonderen Beispiel die verschiedenen Stationen brauchtümlicher Handlungen vom Zeitpunkt der Aufbahrung bis hin zur Grab- und Friedhofspflege. Den Schwerpunkt der Arbeit bildet die These, welche Veränderungen in sonst traditionell unveränderbaren Kulthandlungen und anderen Bereichen des Totenbrauchtums durch den Prozeß der Verlegung der Friedhöfe, also die räumliche Verdrängung von Tod und Bestattung vom Zentrum an die Peripherie der Stadt, vonstatten gegangen sind. Die Autorin erörtert weiterhin die Auswirkungen dieses Prozesses, an dessen Ende die Ausgrenzung des Todes aus dem alltäglichen Bereich und somit die Anonymisierung dieses so elementaren Bestandteils des menschlichen Lebens steht. Die Arbeit bietet eine Darstellung und Analyse derartiger Entwicklungen unter dem Aspekt sozialer und administrativer Einflüsse. mabo/difu

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IX, 212 S.

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Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland; 73