Theorie, Praxis und Recht des Forderungsmanagement in multinationalen Konzernen.
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DE
Erscheinungsort
Berlin
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ZLB: 2005/330
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DI
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Zusammenfassung
Von insgesamt 99.900 Gesamtinsolvenzen in Deutschland im Jahr 2003 entfielen 39.700 auf Unternehmensinsolvenzen, wobei Gläubiger Forderungen im Wert von 40,5 Mrd. Euro einbüßten. Für Insolvenzen gibt es vielfältige Gründe. Doch sind 25 % der Insolvenzen in Europa auf das mangelhafte Zahlungsverhalten der Kunden zurückzuführen. Deshalb untersucht die Arbeit, wie sich Unternehmen mittels des Forderungsmanagements vor Zahlungsverzögerungen und Forderungsausfällen schützen können, denn diese belasten die Liquidität eines Unternehmens und gefährden mithin dessen Fortbestand. Die Existenzsicherung eines Unternehmens hängt jedoch nicht nur davon ab, dass ausstehende Umsätze schnellstmöglich als Erlöse realisiert werden. Von ebensolcher Bedeutung ist die Zahlungsmoral eines Unternehmens, die durch dessen Umgang mit seinen Verbindlichkeiten zum Ausdruck kommt. Das Zahlungsverhalten beeinflusst die Bonitätsbewertung eines Unternehmens, die im Rahmen der neuen Eigenkapitalvereinbarung für Banken (Basel II) in Zukunft eine bedeutende Rolle bei der Kreditvergabe spielen wird. Deshalb bezieht sich das Forderungsmanagement sowohl auf das Management der Forderungen als auch auf das Management der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung, die im Zuge der Vergabe von Handelskrediten entstehen. Forderungsmanagement dient der Sicherung der Liquidität, Verbesserung der Bonität und letztlich der Existenzsicherung des Unternehmens. Der Fokus liegt dabei auf dem Forderungsmanagement multinationaler Konzerne des industriellen Sektors. Um einen Einblick in die Praxis des Forderungsmanagements zu erhalten, wurden Selbständige sowie Mitarbeiter, die in multinationalen Konzernen für das Forderungsmanagement verantwortlich sind, interviewt. Die Definition des Forderungsmanagements, Beweggründe dieses zu betreiben und die Beschreibung seiner Bestandteile gehen der Darstellung der Praxis des Forderungsmanagements hinsichtlich seiner Organisation und Durchführung voran. Es schließen sich Erläuterungen zu Softwarelösungen und rechtlichen Aspekten des Forderungsmanagements an. difu
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Seiten
XXXVI, 338 S.