Wie Digitalisierung die Wettbewerbsposition der Bahn im Fernverkehr verändert. Auswirkungen der Digitalisierung auf die Verkehrsmittelwahl-Entscheidung.

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München

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0020-9511

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ZLB: Kws 305 ZB 6803
BBR: Z 153
IFL: I 809

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Abstract

Die digitale Transformation macht auch vor der Mobilitätsbranche nicht halt, wie das oft als Paradebeispiel genannte Beispiel "Uber" oder die Diskussion um selbstfahrende Autos zeigt. Im Fernverkehr auf Reisen über 50 Kilometer einfache Entfernung setzen neue Anbieter, deren Geschäftsmodelle stark auf Digitalisierung basieren, wie Fernlinienbusse und Mitfahrzentralen auch die Deutsche Bahn AG (DB AG) unter Zugzwang. Bisher hat es die DB AG im Fernverkehr nicht geschafft, den Faktor Digitalisierung zu nutzen, um darüber strategische Wettbewerbsvorteile aufbauen und Defizite in der Kundenwahrnehmung entscheidend abbauen zu können. Eine Analyse der vergangenen drei Jahre verdeutlicht, dass von den veränderten technologischen Rahmenbedingungen hauptsächlich die neuen Wettbewerber profitiert haben. Zudem zeigen die Ergebnisse der seit 2013 durchgeführten Studie "Mobilitätstrends" für das Jahr 2016, dass in Deutschland knapp 80 Prozent aller Reisen über 50 Kilometer einfache Entfernung mit dem Auto durchgeführt wurden. Das Auto ist damit nach wie vor das wichtigste Transportmittel, gefolgt von der Bahn mit einem Anteil von 12 Prozent. Vor diesem Hintergrund werden in dem Beitrag fünf Thesen für die zukünftige Wettbewerbsstellung des Bahnfernverkehrs im Verkehrsmarkt aufgestellt. Im Fazit wird ausgeführt, dass es die etablierten Anbieter wie die Bahn selbst in der Hand haben, die Möglichkeiten der Digitalisierung hin zu einem erkennbaren individuellen Kundenverständnis zu nutzen.

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Internationales Verkehrswesen

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Nr. 1

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S. 26-30

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