Empirische Befunde zu Aspekten der Zukunftsfähigkeit von Führungshandeln und Evidenzbasiertheit von Human-Ressource Management in der Öffentlichen Verwaltung. Forschungsbericht.

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Berlin

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ZLB: 4-2010/1373

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Abstract

Nach einer Pilotstudie wurden abgeleitete relevante Bereiche für Führung unter Veränderungsbedingungen im Bereich der Öffentlichen Verwaltung und das Vorhandensein von für erfolgreiche Reformprozesse unabdingbaren wissenschaftlich fundierten Kenntnissen im Bereich des Human Ressource Managements empirisch überprüft. Dabei wurden die post hoc abgeleiteten inhaltlichen Aussagen modifiziert in Frageform Führungskräften und/oder Mitarbeitern im Bereiche des HRM in der Öffentlichen Verwaltung vorgelegt. In einer faktorenanalytischen Betrachtung fanden sich als wichtigste Stellschraube der Führung das "eigenverantwortliche Entscheiden von Führungskräften". Mit großem Abstand und geringem varianzaufklärenden Einfluss folgten die Faktoren Politikinvarianz der Führungshandlungen", "Förderlichkeit der Aufbau- und Ablaufstruktur" und "Leistungsorientierung in der Verwaltung". Diese vier wesentlichen "Stellschrauben" (Faktoren) von Führung wurden von den Befragten gleichzeitig als überwiegend negativ ausgeprägt geschildert. Diese bezogen auf Zukunftsfähigkeit eher bedenklichen Befunde wurden durch noch bedenklichere Befunde bezüglich dem deutlichen Nicht-Vorhandensein von evidenzbasierten HR-Management Kenntnissen noch verstärkt. Zukünftige Forschung wird sich nun zunächst auf die Zusammenhänge von Wissenschaftsverständnis, Einstellung zu berufsbereichsspezifischen wissenschaftlichen Befunden und deren Anwendung/Umsetzung im HR - Management der Öffentlichen Verwaltung zuwenden, um die Faktoren dieser geringen Verbreitung und Anwendung von evidenzbasierten Wissen im organisationalen Handeln zu identifizieren.

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120 S.

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Beiträge des Fachbereichs 5; 05/2010