Pilotstudie zum Modellprojekt des Sächsischen Staatsministeriums des Innern: Energetische Sanierung von Baudenkmalen. 2. korrigierte Aufl.

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Dresden

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ZLB: Kws 480/9

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Abstract

Je nach Gebäudetyp und Alter weisen Wohnbauten unterschiedliche energetische Eigenschaften auf. Neben der Baukonstruktion ist vor allem die Bauweise Ausschlag gebend. Dies fand durch Bildung von Fallgruppen Berücksichtigung: Für die freistehenden Wohnbauten wurden Wohnstallhäuser auf dem Land (18./19. Jh.) und städtische Mietshäuser (1850-1900) untersucht, für die halboffene Bauweise jüngere Siedlungsbauten (1920-1950) und für die Blockrandbebauung ältere städtische Reihenwohnhäuser (bis ca. 1870) und so genannte Gründerzeitbauten (1870-1920). Für jede der fünf Fallgruppen wurden zwei typische, in letzter Zeit energetisch sanierte Gebäude ausgewählt und die dabei erzielten Einspareffekte mit Hilfe thermischer Gebäudesimulationen quantifiziert. Das ermöglichte, die Energieeffizienz von Einzelmaßnahmen, auch wenn sie in der Praxis nur in individuell zusammengestellten Gesamtpaketen vorkommen, separat zu ermitteln. Im Ergebnis wurde für jede Fallgruppe eine Bewertungsmatrix erarbeitet: Die energetischen Werte, vor allem die prozentualen Einsparpotenziale bei den Betriebskosten, stehen hier der Denkmalverträglichkeit gegenüber, die anhand der Kriterien ,Verlust an historischer Bausubstanz', ,Beeinträchtigung des Erscheinungsbildes' und ,Reversibilität' beurteilt wurde. Allerdings lassen sich solche Ergebnisse nicht gegeneinander aufrechnen. Die damit verbundenen unterschiedlichen Ziele sind vielmehr in einem Prozess von Wertsetzungen und Risikobilanzierungen gegeneinander abzuwägen und auch als öffentliche Belange auszuhandeln. Um verallgemeinerbare Leitlinien formulieren zu können, wurden Für und Wider beider Kriterien graphisch gegenübergestellt.

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127 S.

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