Freie Wohlfahrtspflege und Soziale Pflegeversicherung. Eine Betrachtung aus kontingenztheoretischer Sicht und ein Beitrag zur Reorganisation der Freien Wohlfahrtspflege in der Bundesrepublik Deutschland.

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Aachen

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ZLB: 2000/151

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In Deutschland ist die Wohlfahrtspflege Bestandteil und letztes Glied des sozialen Sicherungssystems. Die freie Wohlfahrtspflege als Teil der bundesrepublikanischen Gesamtwohlfahrtspflege hat sich in sechs so genannte Spitzenverbände organisiert. Entsprechend ihrer Zielsetzung verstehen sich die Verbände der freien Wohlfahrtspflege nicht nur als Träger sozialer Dienste und Einrichtungen, sondern darüber hinaus auch als Anwalt für hilfsbedürftige Menschen und als Motor, wenn es darum geht, Mitglieder der Gesellschaft zum freiwilligen Einsatz für das Gemeinwohl zu motivieren. Den organisationstheoretischen Bezugsrahmen für die Arbeit bildet das Forschungsprogramm des sogenannten "Situativen Ansatzes" (Situationstheorie). Ziel dieses Ansatzes ist die Wirkung unterschiedlicher Situations-Struktur-Konstellation auf das Verhalten der Organisationsmitglieder und somit mittelbar auf die Effizienz der Organisation. Die Kernfrage lautet: Können die Verbände der freien Wohlfahrtspflege in der Bundesrepublik Deutschland die argumentativen Grundmuster der Situationstheorie aufgreifen, um sich auf die für sie neuartige Situation des Nachfragemarktes im Dienstleistungssegment "Pflege" durch eine Anpassung ihrer formalen Organisationsstrukturen einzustellen. sg/difu

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XII, 313 S.

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