Multiple-dates reconstructions of land-use change and soil erosion during the last 2000 years based on laminated sediments of Frickenhauser See (northern Bavaria).
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DE
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Bremen
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ZLB: 2007/1214
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DI
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Abstract
Der Frickenhauser See liegt im Übergangsgebiet von der Rhön zum Grabfeldgau und entstand durch Subrosionsprozesse von Zechsteinsalzen entlang einer Störungszone. Der Erdfallsee ist das einzige natürliche Stillgewässer in Unterfranken und stellt aufgrund seiner Lage am Rande eines ackerbaulichen Gunstraumes ein hervorragendes natürliches Archiv für die Rekonstruktion der regionalen Landschafts- und Landnutzungsgeschichte dar. Die Arbeit besteht aus einzelnen Studien des Autors, in denen der Landnutzungswandel und dessen Auswirkungen auf das Seesystem rekonstruiert und eine quantitative Bestimmung von Bodenerosionsraten mit hoher zeitlicher Auflösung vorgenommen wird. Kontinuierliche ackerbauliche Tätigkeit verbunden mit der Rodung der bestehenden Wälder führte im Mittelalter und der frühen Neuzeit zu intensiven Erosionsprozessen und damit zum Eintrag von Bodenmaterial in den See. Die intensivste Bodenabtragungsphase fand zwischen dem 12. und 13. Jh. statt. Historische Ereignisse wie z.B. die mittelalterlicheWüstungsperiode (1300-1450) sowie der Dreißigjährige Krieg (1618-1648) zeigen sich in den Pollenprofilen, verursachen aber nur geringe Rückgänge in den rekonstruierten Bodenabtragungsraten. Quantifizierte Erosionsraten weisen zudem auf ein lokal deutlich differenzierteres Bild historischer Bodenerosionsvorgänge im Vergleich mit für das Gebiet von Deutschland generalisierten Ergebnissen hin. goj/difu
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IX, 152 S.