Die Deutsche Volkspartei 1918-1933.

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Düsseldorf

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ZLB: 2002/2429

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DI

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Abstract

Die Geschichte der Deutschen Volkspartei (DVP) ist ein Spiegelbild der Weimarer Republik schlechthin. Von 1920 bis 1931 an fast allen Reichskabinetten beteiligt, hatte die rechtsliberale Mittelpartei im parlamentarischen System eine Schlüsselstellung inne. Gustav Stresemann, 1923 bis zu seinem Tod 1929 Reichsaußenminister, bestimmte den Kurs der Partei, die nur vorübergehend vom Terrainverlust der Deutschen Demokratischen Partei, der liberalen "Verfassungspartei" hatte profitieren können. Der Graben zwischen beiden Parteien erwies sich als unüberbrückbar, vertiefte sich unter dem Einfluss des schwerindustriellen Flügels, seit Eduard Dingeldey 1931 die Parteiführung übernommen hatte. Der Zwangsliquidierung kam die DVP 1933 durch Selbstauflösung zuvor. Auf breiter Quellengrundlage untersucht der Autor die Rolle der Deutschen Volkspartei im politischen Kräftefeld Weimar-Deutschlands sowie ihre organisatorische Struktur. Gleiches gilt für den Prozess der innerparteilichen Willensbildung, die regionalen Schwerpunkte (und die in den einzelnen Regionen dominierenden innerparteilichen Richtungen), das Sozialprofil von Mitgliedschaft und Führungspersonal sowie das wechselvolle Verhältnis von Stresemann zu seiner Partei. Ohne dessen überragende Bedeutung in Frage zu stellen, lässt der Verfasser doch keinen Zweifel daran, dass auch Stresemann die Republik nicht hätte retten können, die von der überbordenden parlamentarismusfeindlichen Welle hinweggeschwemmt wurde. difu

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863 S.

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Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien; 134