Energetischer Systemvergleich von Diesel-, Hybrid- und Elektrobussen.

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Zürich

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DI
EDOC

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Abstract

Bisherige Vergleiche von Bus-Antriebssystemen widmeten dem Energiebedarf oft keine grosse Aufmerksamkeit, meist wurden standardisierte Fahrzyklen zu Grunde gelegt. Zukünftig wird dem Thema Energieeffizienz jedoch eine grössere Beachtung zukommen, weshalb im Rahmen der Arbeit der Versuch unternommen wurde, eine auf dem Energiebedarf basierende Methodik des Systemvergleichs zu entwickeln. Im Ergebnis sind Trolley, Trolley-Hybrid- und Batteriebus in den meisten Fällen diejenigen Systeme, die sowohl den geringsten Primärenergiebedarf aufweisen als auch die niedrigsten Emissionen verursachen. Basiert der Strommix jedoch zu einem grösseren Anteil auf fossiler Primärenergie, trifft dies nur zu, wenn wenig Heizenergie bezogen wird. Anderenfalls kann der Energiebedarf der genannten Antriebssysteme sogar höher sein als der des Dieselbusses. Wasserstoffbusse verursachen sehr niedrige Emissionen, sofern der Wasserstoff durch Elektrolyse mit erneuerbarer Primärenergie gewonnen wird. Der Primärenergiebedarf ist dabei jedoch sehr hoch, weil die Energiebereitstellung einen schlechten Wirkungsgrad aufweist. Vergleichsweise konstant im Mittelfeld zwischen Diesel- und Trolleybus liegt das Energiesparpotenzial der Dieselhybridbusse, welches sich durch den Einsatz als Plug-In-Hybride (also mittels Zwischenaufladungen) weiter steigern lässt.

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XXIII, 213 S.

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Diss. ETH; 24573
IVT Schriftenreihe; 177