Bildung und Wirtschaftswachstum.

Duncker & Humblot
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Duncker & Humblot

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Berlin

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ZLB: 98/2261

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Abstract

Die Beiträge unternehmen den Versuch, dem Wechselspiel zwischen Bildung und Wirtschaftswachstum, zwischen Humankapital und Produktivität, durch einige institutionelle, empirische und theoretische Mosaiksteine eine Struktur zu verleihen. Der Band beginnt mit einem grundlegenden Übersichtsartikel, worin nicht nur die sich wandelnde theoretische Einschätzung der Bedeutung des Faktors Bildung für gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge herausgearbeitet, sondern die Theorieentwicklung auch in einen direkten Kontext zur empirisches Wirtschaftsforschung gestellt wird. Die im Eröffnungsbeitrag aufgeworfene Konvergenzfrage wird von dem Beitrag "Humankapital, Schulbildung und Wirtschaftswachstum" aufgegriffen und einer kritischen Prüfung unterzogen. Nach einer detaillierten Diskussion der Datengrundlage, einer Evaluierung der existierenden Literatur sowie der Herausarbeitung gravierender methodischer und ökonometrischer Probleme kommt der Autor zu dem Schluß, daß die vorhandene empirische Evidenz zur Untermauerung des Zusammenhangs zwischen Bildungsniveau und Wirtschaftswachstum nicht sehr robust ist. Der anschließende Beitrag "Sektorale Produktivitätseffekte der Hochschulbildungs- und Wissenschaftsausgaben in Hamburg" präsentiert eine konkrete Fallstudie. Die Autoren können einen signifikanten, zwischen den verschiedenen Sektoren allerdings stark variierenden positiven Produktivitätseffekt des Forschungskapitals nachweisen. Das Humankapital hingegen übt keinen signifikanten Produktivitätseinfluß aus. In "Humankapitalabschreibung, Wachstum und Arbeitslosigkeit" wird der Frage nachgegangen, ob es einen bildungsökonomisch begründeten Zusammenhang zwischen Produktivitätswachstum und Unterbeschäftigung gibt. Dem entworfenen Modell zufolge können Lohnanpassungen allein keine Vollbeschäftigung erzeugen. Der technische Fortschritt hat vielmehr nicht nur wie in traditionellen neuklassischen Wachstumsmodellen eine wachstumsfördernde Wirkung, sondern er hat auch eine Rationalisierungswirkung, die bei fehlender Humankapitalbildung auf dem Arbeitsmarkt Unterbeschäftigung erzeugt. Im letzten Beitrag des Bandes wird das Wechselspiel zwischen "Bildungsfinanzierung, Ressourcenausstattung und Produktivitätswachstum" zum Thema . Die Autoren skizzieren in ihrer Untersuchung ein öffentliches Bildungsprogramm, das insbesondere dem Unsicherheitsaspekt privater Ausbildungsinvestitionen Rechnung trägt. Es wird ein Argument für Studiengebühren geliefert, das sich am erwarteten Erfolg der Ausbildung orientiert. goj/difu

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144 S.

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Schriften des Vereins für Socialpolitik; 258