Die ressourcenpolitische Absicherung des E-Autos. Zur Rohstoff-Governance in Deutschland, der Europäischen Union und im Lithiumdreieck Argentinien, Chile und Bolivien.

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Bielefeld

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ZLB: Kws 360/296

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Abstract

Die E-Mobilität im Globalen Norden wirft seine Schattenseiten auf den Globalen Süden. Das liegt am erheblichen Ressourcenbedarf, den der Ausbau der batteriebetriebenen E-Mobilität zur Folge hat. Er verändert globale Wertschöpfungsketten, Akteurskonstellationen und bedingt neue Handelswege. Gleichzeitig steigen die Erwartungen, dass die Rohstoffe unter der Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards gefördert werden. In diesem Beitrag werden die zentralen Akteure in der Absicherung des Pfades zum E-Auto, ihre Interessen und ihre Strategien als Bestandteil einer neuen Rohstoff-Governance analysiert. Ziel ist es, die staatlichen Regulierungen, die Maßnahmen der Automobil- wie der Bergbaukonzerne wie die Politik in den Extraktionsökonomien in Bezug zueinander zu setzen. Es wird argumentiert, dass sich eine nachhaltige Rohstoff-Governance auf Grund des liberalisierten Welthandels und bei ungebremster Steigerungsrate des motorisierten Individualverkehrs nicht umsetzen lässt.

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279-306

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Edition Politik; 95