Carpooling: Massnahmen zur Erhöhung des Besetzungsgrades von Fahrzeugen. Bericht zur Schweizer Beteiligung am EU-Forschungsprojekt "Increase of Car Occupancy (ICARO)".

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ZLB: 2001/3157-4

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Die Förderung von Fahrgemeinschaften (Carpools) ist ein Weg, den heute sehr tiefen Besetzungsgrad von Fahrzeugen zu erhöhen. Für die Schweiz sind allerdings die Voraussetzungen für eine breite Carpooling-Strategie eher ungünstig. Ausnahmen sieht der Autor allenfalls bei der Mitbenutzung von Busspuren durch Carpool-Fahrzeuge, im Staumanagement auf Autobahnen und bei Grossveranstaltungen. Diese Folgerungen basieren auf dem EU-Projekt ICARO mit zahlreichen europäischen Fallstudien, die außer separaten Fahrspuren in Leeds und Madrid alle wenig ermutigend verlaufen sind. Auch die schweizerischen Versuche, die Teil des ICARO-Projektes waren, führten praktisch kaum zu zusätzlichen Fahrgemeinschaften: Die Bevorzugung von Carpools beim Park+Ride an den Bahnhöfen Lyss und Yverdon, reservierte Parkplätze in der Berner Verwaltung und ein Versuch über das Internet gemeinsame Fahrten zu einer großen Techno-Party in Zürich zu organisieren. Carpooling wäre dann auf breiter Basis erfolgreich, wenn sich die Rahmenbedingungen (z.B. Kostenwahrheit; Leidensdruck punkto Staus und Umweltbelastung) deutlich ändern würden. difu

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XI, 99 S.

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Bericht. Verkehr und Umwelt - Wechselwirkungen Schweiz-Europa; Nationales Forschungsprogramm NFP 41; A6