Vergaberechtsfreier Bevölkerungsschutz. Die Bereichsausnahme des § 1071 Nr. 4 GWB und ihre Konsequenzen für den Rettungsdienst.

Beck
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Beck

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

München

item.page.language

item.page.issn

1439-6351

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: R 292 ZB 7099
BBR: Z 558

item.page.type

item.page.type-orlis

relationships.isAuthorOf

Abstract

Das Recht des Rettungsdienstes wird - erneut - in Bewegung geraten. Dies wird sich in zwei Stufen vollziehen, von denen die erste weitgehend abgeschlossen ist. Die neuen europäischen Vergaberichtlinien werden derzeit in das deutsche GWB umgesetzt, zu dem im Juli der Regierungsentwurf vorgelegt worden ist. Die GWB-Novelle soll im April 2016 in Kraft treten und enthält eine "Bereichsausnahme Bevölkerungsschutz", genauer für Vergabe von öffentlichen Aufträgen und Konzessionen "zu Dienstleistungen des Katastrophenschutzes, des Zivilschutzes und der Gefahrenabwehr, die von gemeinnützigen Organisationen oder Vereinigungen erbracht werden". Dies führt zu einer Einschränkung des vergaberechtlichen Wettbewerbsprinzips im Bereich der Daseinsvorsorge. Der Beitrag geht den mit einem solchen partiellen Paradigmenwechsel zusammenhängenden Rechtsfragen nach. Es werden vor allem die bundesrechtlichen Fragen beleuchtet; der Beitrag schließt mit einem Ausblick auf den Handlungsbedarf der Landesgesetzgeber.

Description

Keywords

Journal

Neue Zeitschrift für Baurecht und Vergaberecht

item.page.issue

Nr. 1

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

S. 3-8

Citation

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries