Wohnungsproblematik in Deutschland.

Barner, Robert
Roderer
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Datum

1999

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Herausgeber

Roderer

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Regensburg

Sprache

ISSN

ZDB-ID

Standort

ZLB: 99/3196

Dokumenttyp

Dokumenttyp (zusätzl.)

DI

Autor:innen

Zusammenfassung

Um die Ursachen für die Probleme am Wohnungsmarkt ergründen und daraus zielgerichtete Maßnahmen ableiten zu können, wird zunächst ein detaillierter Überblick über den zu betrachtenden Markt mit einer Aufgliederung von Angebot und Nachfrage gegeben und ein Blick auf die quantitative und qualitative Entwicklung am Wohnungsmarkt geworfen. Wegen des strukturellen Ungleichgewichts wird gefragt, wie es über einen längeren Zeitraum zu solchem Ungleichgewicht kommen kann, wobei auch die Rolle von vor- und nachgelagerten Märkten (Boden-, Bau- und Kapitalmarkt) in die Betrachtung eingehen. Infolge der Fehlentwicklungen sah sich seit Gründung der Bundesrepublik der Staat veranlaßt, mit einer Vielzahl von Eingriffen das Geschehen am Wohnungsmarkt zu steuern. Diese Eingriffe und ihre Wirkungen kommen im dritten Teil ausführlich als Fehlverhalten zur Sprache. Nach Herausarbeitung der Gründe für dieses Fehlverhalten sucht der abschließende Teil nach Wegen, wie die "Neue Wohnungsnot" wirksam zu bekämpfen wäre. Hierfür zeigt die Literatur zwei grundsätzlich verschiedene Wege auf: Während eine Reihe von Vorschlägen davon ausgeht, dass der Staat besser als die Anbieter und Nachfrager selbst über deren Bedürfnisse informiert ist und von daher über wohnungspolitische Maßnahmen steuernd eingreifen kann, mit der Implikation, dass dem Staat Informationen zugänglich wurden, über die er bisher nicht verfügte, denn sonst hätten die politischen Entscheidungsträger ja auch schon in der Vergangenheit geeignetere Maßnahmen zu ergreifen vermocht, meint die andere Gruppe, gerade diese Regulierungen hätten bis heute einen Marktausgleich verhindert und folgert daraus, mit einem Abbau dieser Staatseingriffe ginge eine Verbesserung einher. Aufbauend auf den zuvor gewonnenen Erkenntnissen erfolgt die Beurteilung der möglichen Optionen hinsichtlich ihrer ökonomischen und sozialen Effizienz, ehe schließlich im Fazit eine Zusammenschau vorgenommen und ein eigener Lösungsvorschlag zur Behebung der Krise am Wohnungsmarkt unterbreitet wird. goj/difu

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Schlagwörter

Zeitschrift

Ausgabe

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

IX, 256 S.

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Serie/Report Nr.

Theorie und Forschung; 601
Wirtschaftswissenschaften; 58

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