Nachhaltigkeitsanalyse der Wasserver- und Abwasserentsorgungsstrukturen in städtischen Räumen: die Region Stuttgart.

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DE

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Stuttgart

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0343-7906

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ZLB: 2006/2315

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Dokumenttyp (zusätzl.)

DI

Zusammenfassung

Zunächst wird der weite Begriff der Nachhaltigkeit auf die Wasserprozesskette eingegrenzt, wobei die Position der "schwachen" Nachhaltigkeit Verwendung findet, da eine flächendeckende Versorgung städtischer Räume selten ohne Fernwasser möglich und besonders die Region Stuttgart naturräumlich bedingt wasserarm und damit auf Fernwasser angewiesen ist. Neben dem Vor-Ort-Prinzip sind für eine nachhaltige Entwicklung auch das Reversibilitätsprinzip sowie das Kooperationsprinzip wichtig. Dem Reversibilitätsprinzip kommt vor allem durch die aufwendige technische Infrastruktur, die zur Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung zur Verfügung steht, große Bedeutung zu. Dem Kooperationsprinzip und damit der Frage nach der öffentlichen bzw. privaten Organisation der Ver- und Entsorgung kommt eine entscheidende Rolle zu. Um nachhaltige Strukturen zu schaffen, müssen Organisationsformen gewählt werden, die sich außer an der Wirtschaftlichkeit auch am Gemeinwohl bzw. an gesellschaftspolitischen Zielen orientieren. Mitbestimmung ist vor allem bei Unternehmen gewährleistet, die als Eigenbetrieb und kommunale GmbH geführt werden. Außerdem bleibt die Entscheidung für die weitere wasserwirtschaftliche Entwicklung im Ermessen der Gemeinde, wenn die kommunale Struktur bewahrt wird. Durch eine Strukturanalyse der Ver- und Entsorgungsunternehmen in der Region Stuttgart kann nachgewiesen werden, dass die vielen kleinen kommunalen und interkommunalen Unternehmen in der Region nachhaltig arbeiten und auch zukünftig eine nachhaltige und sinnvolle Ver- und Entsorgungsstruktur bereitstellen können. Vor allem die Abwasserentsorgung ist durch die starke interkommunale Zusammenarbeit in Zweckverbänden und in Gemeinschaftsklärwerken stark am Vor-Ort- und am Kooperationsprinzip orientiert. goj/difu

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IX, 211 S.

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Stuttgarter geographische Studien; 136