Public/Private-Partnership. Die Herstellung öffentlicher Güter im historischen Wandel.

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Kassel

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ZLB: 99/127
DST: E 90/151

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Abstract

Hervorgegangen aus einer Vorlesungsreihe will der Sammelband mit seinen acht Beiträgen zum Nachdenken über die Zielsetzung der aktuellen Reformdiskussion, über ihren Nutzen für den einzelnen Bürger und das allgemeine Wohl anregen, Suchfindungsstrategien in die "zweite Moderne" (Ulrich Beck), neue Formen öffentlichen Handelns, vor allem auf kommunaler Ebene thematisieren. Ein erster Beitrag geht auf das spezifische Verständnis von "öffentlich" und "privat" seit den frühen Anfängen des modernen Staates und der bürgerlichen Gesellschaft nach, ein zweiter zeichnet die Entstehung und Ausdifferenzierung der kommunalen Verwaltung (am Beispiel Dortmunds) nach. Die Einordnung der deutschen Reformdiskussion in den internationalen Kontext der New Public Management Bewegung steht im Zentrum des dritten Beitrags. Mehrere Beiträge des Bandes beschäftigen sich schwerpunktmäßig mit dem Neuen Steuerungsmodell: im Bereich Jugend und Soziales, mit seiner konkreten Umsetzung in der Jugendhilfe ("Dienstleistungszentrum Jugendamt?"), im städtischen Krankenhauswesen, in der Kulturverwaltung. Einen kritischen Schlußpunkt setzt der Beitrag über die Konsequenzen des Neuen Steuerungsmodells für die soziale Arbeit unter dem Titel "Wenn ein Reformzug mit der falschen Fracht in die verkehrte Richtung fährt". goj/difu

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208 S.

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Veröffentlichungen aus dem Forschungsschwerpunkt historische Sozialpolitik; 3