Arbeitskraftunternehmer. Erwerbsorientierunaen in entgrenzten Arbeitsformen.

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Berlin

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ZLB: 2004/1099

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Abstract

Entgrenzte Formen der Arbeit - etwa bei Gruppen- und Projektarbeit - stellen die Beschäftigten vor neue Anforderungen. Wie stellen sie sich darauf ein? Findet am in ihren Orientierungen und Interessen Anhaltspunkte für jenen neuen Typus von Arbeitskraft, für den die Autoren - mit großem Echo - in der Fachdiskussion - die Bezeichnung "Arbeitskraftunternehmer" vorgeschlagen haben? Diesen Fragen geht die qualitative empirische Studie mit Leitfadeninterviews mit 60 Arbeiter(innen) in sechs Betrieben verschiedener Branchen nach. Für die im Zentrum stehenden Bereiche: Leistungsorientierungen, berufsbiographische Orientierungen und Elastizitätsmuster von Arbeit und Privatleben fallen die Antworten unterschiedlich aus. Einerseits ist eine neue Form der Leistungsbereitschaft zu erkennen; in einer Mischung von Stress und Spaß wird hier Effizienz mit emotionaler Erlebnisqualität verbunden. Andererseits bleibt eine erwartungsstarke Bindung an etablierte Sicherungsstrukturen von Erwerbsarbeit bestimmend. Die Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass ein erweiterter Zugriff auf Subjektivität als maßgeblicher Faktor der Produktivkraftentwicklung an Bedeutung gewinnt. Es zeichnet sich eine Pluralität der Arbeitskraft-Typen ab, die für die Vertretung kollektiver Interessen eine beträchtliche Herausforderung darstellt. difu

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279 S.

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Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung; 47