Nationalsozialistischer Siedlungsbau. Versuch einer Analyse der die Siedlungspolitik bestimmenden Faktoren am Beispiel des Nationalsozialismus.
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1978
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SEBI: 78/2358
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Zusammenfassung
Ziel der Arbeit ist ein umfassender Überblick über die Siedlungspolitik der Zeit zwischen 1933 und 1945. Das Schwergewicht der Untersuchungen liegt nicht auf rein architektonischen und formenanalytischen Problemen; Gegenstand des Interesses ist vielmehr die Rolle des Siedlungsbaus im Rahmen der Gesamtpolitik unter besonderer Berücksichtigung der Gesellschaftspolitik bzw. die Frage nach den mit dieser Architektur und Ästhetik verbundenen Intentionen des Staates. Architektur, insbesondere die täglich erlebte Architektur des Wohngebietes, der Siedlung und vor allem der Wohnung selbst, übt einen nicht zu unterschätzenden Einfluß auf die Gewohnheiten, das Selbstverständnis und die sozialen Beziehungen und Bezüge der Bevölkerung aus. Der Siedlungsbau als Teil dieser Umwelt bietet daher die Möglichkeit, auf soziale Prozesse in der Art einzuwirken, daß sie sich für die Erreichung politischer Ziele als förderlich erweisen. Diese Beeinflussungsmechanismen spielen, bewußt oder unbewußt eingesetzt, seit jeher in der Städteplanung eine entscheidende Rolle. Durch die Analyse der politisch-ideologischen und bevölkerungspolitischen Intentionen des nationalsozialistischen Siedlungsbaus will die Arbeit über einen Beitrag zur kunsthistorischen Forschung hinaus zu einer kritischen Stellung gegenüber derzeitigen städtebaulichen Projekten anregen. bg/difu
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München: Minerva (1978), 472 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.(phil.Diss.; Bochum 1977)
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Minerva-Fachserie Geisteswissenschaften