Planungskultur als Sinnsystem. Eine Untersuchung am Beispiel kooperativer Stadtgrünentwicklung in Düsseldorf.
Springer
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Springer
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DE
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Heidelberg
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0034-0111
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ZLB: Kws 150 ZB 6820
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Abstract
Wie vollzieht sich das normative Ideal kooperativer Stadtplanung in der Praxis? Am Beispiel kooperativer Stadtgrünentwicklung in Düsseldorf wird in dieser Arbeit qualitativ untersucht, wie zivilgesellschaftliche und politisch-administrative Akteure zusammenarbeiten. Dabei wird eine kulturelle Perspektive auf Planungspraxis eingenommen und die empirischen Beobachtungen mittels eines Grounded Theory-Ansatzes zu einem theoretischen Planungskultur?Modell abstrahiert. Es wird gezeigt, wie sich eine "Kultur des Miteinander" in der Düsseldorfer Stadtgrünentwicklung herausgebildet hat: Diese ist unter anderem gekennzeichnet durch eine lebendige Tradition der Zusammenarbeit und gemeinsame Orientierungen der Akteure. Sie zeigt sich beispielsweise in der Art und Weise, wie institutionelle Handlungsspielräume genutzt, organisatorische Strukturen angepasst und Verfahrensweisen verändert werden. In den theoretischen Schlussfolgerungen wird ein Verständnis von Planung aufgezeigt, welches die spezifischen Aushandlungsprozesse auf lokaler Ebene betont. Im Ergebnis werden lokale Planungskulturen als Sinnsysteme beschrieben, die sich kontextspezifisch durch Kommunikations-, Lern- und Annäherungsprozesse zwischen den beteiligten Akteursgruppen über die Zeit herausgebildet haben, deren Handeln leiten und sich in den Arten und Weisen der sozialen Raumproduktion widerspiegeln.
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Raumforschung und Raumordnung
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Nr. 1
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S. 45-56