Für ein kindergerechtes Deutschland.

Harlander, Tilman
Gemeindetag Baden-Württemberg
Keine Vorschau verfügbar

Datum

2008

item.page.journal-title

item.page.journal-issn

item.page.volume-title

Herausgeber

Gemeindetag Baden-Württemberg

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Stuttgart

Sprache

ISSN

ZDB-ID

Standort

ZLB: 4-Zs 1723
BBR: Z 333

Dokumenttyp (zusätzl.)

Zusammenfassung

In dem 2005 erarbeiteten "Nationalen Aktionsplan für ein kindergerechtes Deutschland" der Bundesregierung wurden für Deutschland Zielvorstellungen zusammengefasst. In dem Beitrag wird untersucht, mit welchen Maßnahmen die Ziele, deren Erreichung angesichts der Debatten etwa um die demographische Schrumpfung oder die neue Kinderarmut nicht mehr sicher gewährleistet zu sein scheinen, verwirklicht werden können. Nur eine Minderheit in der Bevölkerung glaubt, dass es ihren Kindern einmal besser gehen wird und bis zu zwei Dritteln der Bevölkerung glaubt an eine Verschlechterung. Auch internationale Studien attestierten Deutschland in den vergangenen Jahren im internationalen Vergleich eine hohe Uneinheitlichkeit der Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche und konstatieren einen erheblichen Nachholbedarf. Vor diesem Hintergrund ist inzwischen in deutschen Kommunen und Regionen ein Wettbewerb um Kinderfreundlichkeit eingetreten. Kindgerechte Lebensbedingen sind als gewichtige Standortfaktoren im interkommunalen Wettbewerb um junge Arbeitskräfte entdeckt worden. Daher ist die Gestaltung kinder- und familienfreundlicher Wohnverhältnisse zu einem zentralen Handlungsfeld der Städte und Gemeinden geworden. So stehen beispielsweise innovative Wohnkonzepte im Zentrum der Initiative des Wettbewerbs "Wohnen im Kinderland Baden-Württemberg - eine Offensive für zukunftsorientierte Städte und Gemeinden". Besonders in den Großstädten gehört trotz der demographischen Schrumpfungsperspektiven die Bereitstellung von bezahlbarem familiengerechtem Wohnraum zu den Problemen, bei denen ein erheblicher Nachholbedarf besteht (so eine repräsentative Bürgerumfrage in Stuttgart im Jahr 2007). In weiteren Punkten wird auf die Familienförderung durch flexible Arbeitsplatzmodelle eingegangen und abschließend wird auf das hohe Armutsrisiko für Familien mit Migrationshintergrund hingewiesen.

item.page.description

Schlagwörter

Zeitschrift

Die Gemeinde

Ausgabe

Nr. 23

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

S. 882-886

Zitierform

Stichwörter

Serie/Report Nr.

Sammlungen