Italien zwischen Zentralismus und Föderalismus. Dezentralisierung und Nord-Süd-Konflikt.
Dt. Univ.-Verl.
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Dt. Univ.-Verl.
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DE
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Wiesbaden
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ZLB: 99/464
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DI
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Zusammenfassung
Die europäische wie die deutsche Entwicklung haben in den letzten Jahren die Diskussion um Dezentralisierung und Föderalismus neu aufleben lassen. In Europa stellt der italienische Staat ein spezifisches Modell der Zentrum-Peripherie-Beziehungen dar, als Kompromiß zwischen zentralisiertem Einheitsstaat und dezentralisiertem Föderalstaat. Die Regionen verfügen zwar über verfassungsrechtlich gesicherte autonome Gestaltungsspielräume; diese sind jedoch eingebunden in zentralstaatliche Kontrollmechanismen und Beeinflussungen. Die Untersuchung des italienischen Modells eignet sich deshalb besonders, da die Frage der internen Kohäsion und der Überwindung entwicklungshemmender Mechanismen, die aus der Existenz wirtschaftlich schwacher Regionen innerhalb übergeordneter Systeme resultieren, Möglichkeiten ihrer Überwindung aufzeigen. Diese Fragestellung hat auf der Ebene der EU zentralen Stellenwert. Es wird untersucht, inwieweit die gleichberechtigte Einbindung der rückständigen Regionen in die staatlichen Entscheidungsstrukturen im italienischen Regionalmodell beabsichtigt und realisiert worden ist. sg/difu
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X, 198 S.
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DUV-Sozialwissenschaft