Klaus Novy. Beiträge zum Planungs- und Wohnungswesen.

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Wien

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ZLB: 93/2137

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Die europäischen Städte stehen vor der Aufgabe, die neue soziale Frage der Wohnungsnot lösen zu müssen. In Wien sollen in den nächsten Jahren rund 8.000 Wohnungen entstehen. Bei der Umsetzung dieser quantitativen Zielsetzung darf jedoch die Qualität der Bauten nicht vernachlässigt werden. In der Zwischenkriegszeit ist es der Stadt gelungen, den großen Wohnungsbedarf mit Qualität zu erfüllen. Ein Wiederaufgreifen dieser Ideen sowie der Idee der Siedlerbewegung der Zwischenkriegszeit erscheint einigen Stadtplanern auch heute noch empfehlenswert. Klaus Novy sah in dieser Bewegung die konsequenteste Selbsthilfebewegung im Wohnbereich, die wirkliche Revolution des Arbeiterwohnens. Der ursprünglich umfassende gesellschaftliche Anspruch solcher Genossenschaften könnte auch in den 90er Jahren Ansatzpunkt für eine Rückbestimmung wie Weiterentwicklung im öffentlichen Wohnbau sein. Der Band enthält eine Auswahl von Novys Schriften, er stellt allgemeingehaltene analytische bzw. programmatische Arbeiten konkreten Fallstudien gegenüber, insbesondere zum Planungs- und Wohnungswesen Österreichs. Seine zentralen Themen - Demokratisierung des Planens und Bauens sowie Geschichte und Zukunft gemeinwirtschaftlicher Trägerformen im Wohnungsbau - versuchte er an neuen gesellschaftlichen Bedingungen zu testen und weiterzuentwickeln. Anknüpfungspunkte fand er in der Tradition der europäischen Wohnreform. geh/difu

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200 S.

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Beiträge zur Stadtforschung, Stadtentwicklung und Stadtgestaltung; 41