Städtische Selbstbilder und bauliche Repräsentation. Eine Untersuchung zu ihrem Zusammenhang am Beispiel der Planungs- und Baugeschichte der Stadt Erfurt von 1918 bis 1933.

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DE

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Weimar

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ZLB: 4-2009/874

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DI

Zusammenfassung

Die Untersuchung beschränkt sich auf Projekte und Bauwerke, die enger als andere mit dem Selbstverständnis der Stadt in Beziehung standen: Siedlungen, Fürsorgeeinrichtungen, städtebauliche Projekte, öffentliche Gebäude und Freiflächen sowie Bauten des Geschäftslebens und des Massenvergnügens. In einem einführenden Kapitel wird die Geschichte der Stadt Erfurt bis zur Machtergreifung durch die Nationalsozialisten in einem kurzen Überblick dargestellt, um Entstehungsursachen und -anlässe verschiedener städtischer Selbstbilder nachvollziehbar zu machen. In diesem Abschnitt wird neben kommunalpolitischen und kommunalwirtschaftlichen Aspekten auch auf die markanten Städtekonkurrenzen sowie auf die administrativen und wirtschaftlichen Funktionen Erfurts eingegangen. Das zweite Kapitel ist der lokalen Identität Erfurts und den städtischen Selbstbildern gewidmet. Selbstdarstellungen der Kommune, d. h. offizielle Verlautbarungen, Produkte der Stadt- und Fremdenverkehrswerbung sowie Äußerungen von Kommunalpolitikern, wurden auf ihren Inhalt und ihre Bedeutung hin untersucht. Von besonderem Interesse waren Selbstzeugnisse von hohen Baubeamten. Die Tätigkeit der Bauverwaltung und der dort angestellten Stadtplaner und Architekten steht im Mittelpunkt des dritten Kapitels. In den nachfolgenden Kapiteln werden die Handlungsfelder städtischen Bauens anhand einzelner Planungen und Bauwerke vorgestellt. Diese sechs Kapitel sind chronologisch angelegt und dokumentieren Planung und ggf. auch die Verwirklichung von Bauten, Ensembles sowie Maßnahmen der Altstadtsanierung und der Stadtbildpflege. Unterschiedlich intensiv wurden sie in den größeren stadtbaugeschichtlichen Rahmen eingeordnet und ihre Reflexionen in Medien und im Alltag einbezogen. Abschließend werden Zusammenhänge der Planungs- und Bautätigkeit mit den städtischen Selbstbildern herausgearbeitet, zusammengefasst und mit anderen Städten in Bezug gesetzt.

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417 S.

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