Restmüll auf Abwegen. Immer mehr Sondermüll gelangt in Hausmüllverbrennungsanlagen.

Deutscher Fachverl.
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Frankfurt/Main

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0933-3754

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ZLB: Kws 274 ZB 6793
BBR: Z 551

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Abstract

Hausmüll gehört in Hausmüll-Verbrennungsanlagen und Sonderabfall in Sonderabfall-Verbrennungsanlagen. Doch in der Praxis wird das in vielen Bundesländern nicht mehr gewährleistet. Da im Land Nordrhein-Westfalen über die öffentlich zugängliche "Informationsplattform Abfall (AIDA)" besonders detaillierte Daten zur Verfügung stehen, beauftragte der im Oktober 2002 als Nachfolgeorganisation des "Arbeitskreises der Sonderabfallverbrenner in Deutschland" gegründete "Bundesverband Deutscher Sondermüllverbrennungsanlagen e.V. (BDSAV)" die Prognos AG, die Marktsituation in diesem Bundesland zu beleuchten. Hier besteht einerseits die größte Kapazität an Müllverbrennungsanlagen (MVA) und anderseits werden hier auch die meisten gefährlichen Abfälle mitverbrannt. Dieser Trend hat sich in den letzten Jahren massiv verstärkt. Zu diesem Ergebnis kommt auch die "Interessengemeinschaft der thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland e.V. (ITAD)". Laut aktuellem Jahresbericht lag die Menge im Jahr 2014 deutschlandweit bei rund 358.000 Tonnen. Für Nordrhein-Westfalen ergaben sich im Jahr 2013 rund 220.000 Tonnen. Bei der Anlieferung von gefährlichen Abfällen in den MVA spielen in erster Linie gemischte gefährliche Abfälle, die aus Vorbehandlungsanlagen und Zwischenlägern stammen, eine Rolle. In dem Beitrag wird neben der Tatsache, dass die Kapazitäten der Sonderabfall-MVA nicht zur Auslastung kommen, auf die Risiken für den Umweltschutz, die Anlagensicherheit sowie den Arbeits- und Brandschutz hingewiesen. Zur Rechtslage wird ausgeführt, dass alle MVA-Anlagen nach der 17. Bundesimmissionschutzverordnung (BImSchV) genehmigt werden und dieselben Emissionsgrenzwerte einhalten müssen. Durch das Mischen von Abfällen werden die Emissionswerte in den legalen Bereich gedrückt.

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Entsorga

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Nr. 10

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S. 10-14

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