Regenwasser in Stadt und Landschaft. Vom Stück-Werk zur Raumentwicklung. Plädoyer für eine Umorientierung.

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Hannover

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ZLB: 4-2004/549
DST: S 570/72

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DI

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Abstract

Nach welchen Prinzipien wird die Regenwasserbewirtschaftung organisiert und wie ist das zu bewerten? Die Antwort wird anhand von Fallstudien zu Neubausiedlungen gewonnen, in denen eine Versickerung bzw. dezentrale Rückhaltung des Regenwassers erfolgt. Die ausgewählten Projekte repräsentieren die wichtigsten städtebaulichen Gebietstypen: Einfamilienhaussiedlungen, mehrgeschossige Wohnsiedlungen und Stadterweiterungsgebiete. Im Zuge der Arbeit formulierte Leitvorstellungen zum "Umgang mit dem Oberflächenrelief", zur "Gewässerorganisation" und zum "Flächenmanagement" bilden den Analyserahmen. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Regenwasserbewirtschaftung innerhalb kleiner, deutlich abgegrenzter Ausschnitte eines Stadtgebietes erfolgt, deren Grenzen sich zumeist aus Eigentumsverhältnissen ableiten. Deshalb ist von einer "Regenwasserbewirtschaftung nach dem Parzellenprinzip" zu sprechen. Zwar kann eine dezentrale Regenwasserbewirtschaftung flächenneutral in eine Siedlung integriert werden, dafür müssen aber zum Teil schwierige, bis hin zur Deformierung reichende Eingriffe in das Geländerelief sowie kleinteilige und störungsanfällige Anlagensysteme in Kauf genommen werden. Ziel muss sein, dem Zerstückeln von regenwasserbedingten Gewässererweiterungen ein Ende zu bereiten. Stattdessen wird eine grundlegendere, gesamtraumbezogene Planung und Gestaltung der Regenwasserbewirtschaftung im Rahmen von Siedlungsentwicklung sowie eine entsprechende Zusammenarbeit von Freiraum-, Landschafts-, Stadt- und Regionalplanung einschließlich der Siedlungswasserwirtschaft angeregt. goj/difu

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221 S.

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Beiträge zur räumlichen Planung; 70