Metropolen des Weltmarkts. Die neue Rolle der Global Cities.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 98/1271
DIFU: Wiss094
BBR: A 12 860

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Abstract

Die Globalisierung der Wirtschaft und die damit einhergehende Entstehung einer globalen Kultur hat die soziale, wirtschaftliche und politische Realität der Nationalstaaten, der länderübergreifenden Regionen und der hier thematisierten Städte grundlegend verändert. Um zu verstehen, wie sich globale Prozesse in nationalen Hoheitsgebieten verorten, werden neue Konzepte und neue Forschungsansätze gebraucht. Ein solches neues Konzept ist die "Global City". Der Begriff der globalen Stadt geht davon aus, daß sich globale Prozesse - von der Entstehung globaler Finanzmärkte bis hin zum raschen Wachstum der Auslandsdirektinvestitionen - anhand der besonderen Formen untersuchen lassen, in denen sie sich an bestimmten Standorten materialisieren. Die vorliegende Studie zeigt, wie sich bestimmte Städte - New York, Tokio, London, Sao Paulo, Hongkong, Toronto, Miami, Sydney - zu transnationalen Markt-"Räumen" entwickelt haben. Dabei ist zu beobachten, daß diese Städte in dem Maß, wie sie wirtschaftlich in den Vordergrund treten, untereinander mehr Gemeinsamkeiten aufweisen als mit den regionalen Zentren in ihren jeweiligen Nationalstaaten, von denen viele an Bedeutung verloren haben. Darüber hinaus bleiben die globalen Prozesse auch mit Blick auf die soziale Struktur der Städte selbst nicht ohne Folgen, verändern sie doch die Arbeitsorganisation, die Einkommensverteilung und die Konsumstruktur, was in den Städten wiederum neue Muster der sozialen Ungleichheit erzeugt. - (n.Verf.)

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188 S.

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