Aktionsräume in dispersen Stadtregionen. Ein akteursbezogener Ansatz zur Analyse von Suburbanisierungsprozessen am Beispiel der Stadtregion Leipzig.

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Passau

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ZLB: 2000/1899

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Abstract

Der Transformationsprozess führte in den ostdeutschen Stadtregionen zu völlig neuen räumlichen Strukturen. Die Suburbanisierung ließ aus kompakten Städten disperse Stadtregionen werden. Im Zentrum der Arbeit steht die Wohnsuburbanisierung mit ihren Folgewirkungen. Das Alltagsleben der Bewohner typischer Neubausiedlungen in der Kernstadt, am Stadtrand und im Umland wird einer vergleichenden Analyse unterzogen. Wie sehen die alltäglichen Wege in der dispersen Stadtregion aus? Welche Rolle spielt der Nahbereich für alltägliche Tätigkeiten wie Versorgung, Freizeit und Kindererziehung? Kernbegriff der Analyse ist die gelebte Nutzungsmischung, der akteursbezogene Gegenpart zur baulichen und funktionalen Mischung. Die Ergebnisse der empirischen Arbeiten zeigen, dass auch heute der Nahbereich eine wichtige Funktion erfüllen kann. Dies gilt nicht nur in der Kernstadt, sondern auch im Umland. Die Stärkung der jeweils spezifischen Qualitäten kann ein erster Schritt in Richtung einer nachhaltigen Stadtentwicklung sein. difu

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143 S.

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Münchener geographische Hefte; 81