Partnerschaften deutscher Städte und Gemeinden. Transnationale Beiträge zur internationalen Sicherheit.

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Münster

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ZLB: 2000/2743

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DI

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Abstract

Seit 1947 wurden von deutschen Städten und Gemeinden über 4000 Kommunalpartnerschaften vereinbart. Trotz diverser geographischer Schwerpunktverlagerungen haben sich Städtepartnerschaften damit zu einem festen Bestandteil der grenzüberschreitenden Beziehungen entwickelt. Allerdings hat die Politikwissenschaft bisher noch nicht nach der Rolle der Partnerschaften im Geflecht der inter- und transnationalen Beziehungen gefragt. Es liegen nur einige methodisch problematische Studien zu individuellen Einstellungsveränderungen vor. Zugleich wird aber in der Regel davon ausgegangen, dass Kommunalpartnerschaften zu einem stabilen gesellschaftlichen Fundament für friedliche zwischenstaatliche Beziehungen beitragen. In einem personalisierten Feindbildern verhafteten Kontext wird angenommen, dass Freundschaften und gegenseitiges Kennen lernen eine wirksame Schranke gegen Gewaltanwendungen sind. Die Arbeit erfasst Kommunalpartnerschaften strukturanalytisch: Es wird gefragt, ob grenzüberschreitende Kommunalbeziehungen als transnationale Beziehungen angesehen werden können. Für eine Verbindung der Ergebnisse zu eventuell friedensfördernden Wirkung von Partnerschaften werden Grundzüge des Modells einer pluralistischen Sicherheitsgemeinschaft von Karl W. Deutsch herangezogen. difu

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400 S.

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Forschungsberichte internationale Politik; 20