Die Bodenwertsteuer. Eine praxisorientierte Untersuchung zur Reform der Grundsteuer.
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DE
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Dortmund
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ZLB: 2000/646
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DI
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Abstract
Kann eine Grundsteuerreform im Sinne einer Bodenwertsteuer die steuertechnischen und bodenpolitischen Nachteile der heutigen Grundsteuer beheben? Die Grundidee der Bodenwertsteuer besteht darin, die Verbindung von Boden und Gebäude aufzugeben und nur noch die reinen Bodenwerte zu besteuern mit dem Effekt, dass ein unbebautes Grundstück durch eine Bodenwertsteuer genauso hoch besteuert würde wie ein gleichwertiges, bebautes Nachbargrundstück. Da sich die Bodenwerte in der Regel aus der Ertragsfähigkeit der Grundstücksnutzung ableiten lassen, würde sich die Steuer nach der möglichen Nutzung richten. Auf diese Weise würde bei den Eigentümern ein Handlungsdruck erzeugt, die planungsrechtlichen Möglichkeiten ihrer Grundstücke auch auszuschöpfen. Zudem würde das Bewertungsziel der Gebäudewerte aufgegeben und die Wertermittlung um diese Aufgabe erleichtert. Damit würde sich der Bewertungsaufwand verringern und die Probleme der heutigen Einheitsbewertung würden gelöst. Weiter wird untersucht, wie eine Bodenwertsteuer im Detail aussehen könnte: Gleiche Besteuerung aller Grundstücke; Höhe der Steuersätze, um zu den gleichen Grundsteuereinnahmen zu kommen; Genauigkeit der Bodenbewertung; Erhebungsaufwand der Bodenwertsteuer; Sonderregelungen, Ausnahmen und zeitlichen Übergangsregelungen, um soziale Härten zu vermeiden; Einfluss auf den Bodenmarkt; Verbesserung der Allokation des Bodens; wirtschaftliche, städtebauliche, soziale und ökologische Wirkungen der Bodenwertsteuer. goj/difu
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XII, 250 S.