Erziehungsvorstellungen in der Heimerziehung der 50er und 60er Jahre Maßstäbe für angemessenes Erziehungsverhalten und für Grenzen ausgeübter Erziehungs- und Anstaltsgewalt. Expertise für den Runden Tisch "Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren".

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Welche Erziehungsmethoden in der Praxis der Heimerziehung der 50er und 60er Jahre in der überwiegenden Mehrzahl der Einrichtungen angewandt wurden, darüber besteht nach dem jetzigen Forschungsstand kaum noch ein Zweifel. Aus den Interviews mit betroffenen Kindern und Jugendlichen, Aktenanalysen aus Jugendbehörden und Heimen, aus autobiographischen Quellen und der Auswertung der kritischen Literatur zur Zeit der Heimskandale um 19703, ergibt sich insgesamt ein übereinstimmendes Bild einer von heute aus betrachtet nicht mehr zu rechtfertigenden Erziehungspraxis, welche den kindlichen Gehorsam und die Anpassung an Disziplin, "Sittlichkeit", Arbeit und Ordnung als wesentliche Erziehungsziele verfolgte und dies zum Teil mit gewalttätigen, auf jeden Fall erniedrigenden Strafen zu erreichen versuchte. Die Expertise versucht zu klären, inwieweit und ob diese Praxis von der pädagogischen Theorie her für angemessen gehalten wurde oder ob ein Unterschied zwischen den theoretisch vertretenen Erziehungskonzepten und derin Heimen vorherrschenden Praxis bestand.

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67 S.

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