Verkehrsplanung deutscher Städte zwischen 1920 und 1960. Dargestellt am Beispiel von Hannover.

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Hamburg

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ZLB: 4-2009/2380

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Abstract

Es werden die Entwicklungslinien und -stufen der Verkehrswege in und um Hannover mit Schwerpunkt in der Zeit der 1930er bis zur Mitte der 1950er Jahre dargestellt. In diesem Zeitraum unterlag die Stadt unterschiedlichen Paradigmen des Städtebaus. Biographien und Arbeitszusammenhänge der beteiligten Akteure zeigen, dass es keinen personellen Bruch, keine "Stunde Null" gegeben hat. Ein Kapitel über den Arbeitsstab Speer gibt Einblicke, in welchen Dimensionen bis 1945 Stadtplanung und Wiederaufbauplanung betrieben wurde. In der Aufbauphase nach 1945 wurde der Monumentalbaustil der nationalsozialistischen Ära durch das Paradigma der Stadtlandschaft nach Reichow ersetzt, das auf die organische Entwicklung der Stadt setzte. Auch dieses städtebauliche Leitbild war keine Erfindung der Nachkriegszeit, sondern eine Weiterentwicklung der Siedlungsgrößenplanung von Feder und Gutschow. Im letzten Kapitel wird die Entwicklung in Hannover mit den Städten Berlin und Magdeburg verglichen. Der Wiederaufbau Berlins sollte alsBandstadt im Verlauf des Urstromtals der Spree durchgeführt werden. Die Funktionen Arbeiten und Wohnen wurden zusammen mit einem netzartigen Verkehrssystem neu entworfen. In Magdeburg bestanden aufgrund von politischen Maximen andere Planungsvoraussetzungen als in westdeutschen Städten. Die Planung von Verkehrsstraßen orientierte sich im Innenstadtbereich nicht ausschließlich an den Anforderungen des zukünftigen Autoverkehrs, sondern an politisch-repräsentativen Vorgaben.

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135 S.

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